Die kirchliche Bestattung

"Unser keiner lebt sich selber und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn. Sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn!" (Römer 14,7+8)

In dieser Gewissheit, dass nicht nur unser Leben, sondern auch unser Sterben und unser Tod von der Liebe Gottes umfangen sind, nehmen wir Abschied von unseren Verstorbenen.
Im akuten Fall, weiß man oft gar nicht so recht, an wen man sich wenden soll. Als Pfarrerin komme ich gerne zu Ihnen nach Hause, um Sie bei Ihrem Abschied zu begleiten. Das kann auch schon vor dem Tod sein. Ich besuche den Sterbenden dann an seinem Bett, wir beten gemeinsam und hören auf Gottes Verheißung. Wenn Sie gerne zu Hause noch Abschied nehmen möchten, bevor das Bestattungsinstitut kommt, können Sie mich anrufen.

Die Planung der Bestattung klären Sie dann überwiegend mit dem Bestattungsinstitut. Ich werde mich darüber hinaus mit Ihnen zu einem Gespräch treffen, bei dem wir den Gottesdienst gemeinsam anschauen, aber auch Raum und Zeit für Ihre Trauer sein soll. Sie können den Bestattungsgottesdienst gerne mitgestalten. Welche Lieder sollen gesungen werden? Wie lautet der Konfirmationsspruch des Verstorbenen? Dieser könnte die Grundlage der Predigt sein. Ich bin dankbar, wenn Sie mir von der Verstorbenen Person erzählen können, damit ich im Gottesdienst darauf eingehen kann. Ein ausformulierter Lebenslauf ist dafür nicht nötig.